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Moderne Kreatinformen

Wir haben uns mit Sicherheit in der Behauptung, dass das Kreatin das bekannteste, verbreitetste und am genausten untersuchte Supplement, das von den meisten Leistungs- und Freizeitsportlern eingenommen wird, nicht geirrt.
Beim Kreatin (3-Methylguanidinoessigsäure) handelt es sich um eine Aminosäure, die nach der Phosphorylierung, die unter Anwesenheit des Enzyms der Kreatinkinase stattfindet, in das Kreatinphosphat umgewandelt wird, welches die Basisverbindung für die Einlagerung von Energie im Organismus darstellt und eine Schlüsselrolle bei der Regeneration des in den Muskelzellen vorhandenen Adenosintriphosphates (ATP; der Hauptenergieträger in den Zellen- und Gewebestrukturen; Feldman EB. 1999) spielt.

Viele Übersichtsarbeiten (u. a. Balsom R. u. Koll. 1994, Greenhaff R. 1995) beweisen die ergogene Wirkung dieser Verbindung (sie verbessert die Belastungsfähigkeit, in dem sie diese über die Grenzen des durch ein normales Training zu erreichenden verschiebt), wodurch sie die Verwendung dieses Mittels bei der Supplementierung begründen. Gleichzeitig wurde beobachtet, dass infolge einer starken Umwandlung des Kreatins in das Kreatinin, die Verluste in dem sauren Magenmilieu bedeutend sind sind, wodurch die Verwendung im Sport wenig wirtschaftlich sei.
Infolge dessen, begann man mit Arbeiten an der Entwicklung eines Kreatinmoleküls, das widerstandsfähiger gegen den Prozess der Cyclisierung (Amidierung) sein sollte. Die Untersuchungen wurden in zwei Richtungen geführt. Einerseits versuchte man die reaktiven Kreatingruppen abzusichern, in dem man sie mit den Säure- oder Alkoholmolekülen verbunden hat oder man mischte das Kreatin mit Verbindungen alkalischer Metalle zusammen. Diese Vorgehensweise erwies sich als sehr wirksam. Die modernen Kreatinformen sind besser löslich, eindeutig widerstandsfähiger gegen das saure Magenmilieu und dadurch effektiver in ihrer Wirkung. Dies löste eine neue Forschungswelle aus. Im Jahr 2008 haben Jäger und Koll. versucht den Einfluss der Supplementierung mit dem Kreatinzitrat und Kreatinpyruvat auf die Belastungsfähigkeit bei jungen, gesunden Athleten, die ein Intervalltraining betrieben, zu bestimmen. Nach 28 Tagen der Supplementierung, in einer Menge von 5 g/Tag wurde in beiden Fällen ein Zuwachs der mittleren Kraft verzeichnet. Für das Zitrat betraf er die 2 ersten Interwalle, und verlor für die weiteren Teile des Experimentes an Bedeutung. Beim Pyruvat wurde ein deutlicher Kraftzuwachs bei allen Intervallen beobachtet. Beide Kreatinformen haben die Geschwindigkeit der Muskelkontraktion deutlich erhöht, aber nur das Pyruvat erhöhte zusätzlich die Geschwindigkeit der Muskeldehnung. Die Unterschiede werden verständlicher, wenn wir uns auf die Untersuchung von Harris und Koll. aus dem Jahr 2007 stützen, der zeigte, wie sich verschiedene Kreatinformen auf die Zunahme des freien Kreatins im Blut auswirken. Die Ergebnisse der Analyse des Teams sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

  Kreatine Monohydrate Kreatine Citrate Kreatine Pyruvate
Time (h) Mean Concentration Mean Concentration Mean Concentration
0.0 40.5 56.5 44.0
0.5 488.6 551.1 637.0
1.0 761.9 855.3 972.2
1.5 660.8 771.8 875.7
2.0 557.0 624.2 681.7


Quelle: Harris, R. et al. Comparison of New Forms of Kreatine in Raising Plasma Kreatine Levels. J Int. Soc. Spts. Nutr., 2007, 4, 17-22.

Das Pyruvat hat sich deswegen wirksamer als das Zitrat oder das Monohydrat erwiesen, weil sein Verzehr zu einer Beibehaltung eines hohen Spiegels an freiem Kreatin im Blut über eine längere Zeit (siehe Tabelle) führte. Auf dieser Grundlage kann man schlussfolgern, dass, z. B. zwischen dem Kreatin-Ethyl-Ester, dem Malat oder dem Alpha-Ketoglutarat, es ebenfalls ähnliche Unterschiede geben wird, wobei aufgrund der für jedes Molekül typischen chemischen Struktur, ihre Eigenschaften, und somit auch die Absorptionskinetik unterschiedlich sein werden.
Deshalb enthalten jetzt entwickelte, moderne Präparate zur Unterstützung der sportlichen Belastbarkeit, wie das Kreatine Xplode™, in ihrer Zusammensetzung mehrere Kreatinformen mit fortgeschrittenen Molekülaufbau (Malat, Ethyl-Ester, Alpha-Ketoglutarat, Pyruvat, Zitrat oder eine echte „Perle“ in der Gruppe - das hervorragende Magnesium-Kreatin-Chelat - Kreatine Magna Power®). Das Ziel ist, den Kreatinspiegel im Blut innerhalb kürzester Zeit zu erhöhen und durch die Zufuhr von Substraten mit unterschiedlicher Absorptionskinetik zu ermöglichen, dass gleichzeitig ein hoher Kreatinspiegel in den organischen Flüssigkeiten und dem Gewebe über eine längere Zeit aufrechterhalten wird. Die Verwendung des Kreatins in Form von Estern oder Chelaten, minimalisiert deren Umwandlung in das inaktive Kreatinin. All diese Bemühungen verfolgen ein Ziel - dem Sportler eine permanente Zufuhr von qualitativ hochwertigsten Substraten für die Energieproduktion zu liefern. Während einer intensiven Anstrengung kann der Energiebedarf sogar bis zu 0,5 kg ATP pro Minute betragen. Bei einem so komplexen Produkt wie das Kreatine Xplode™ beseht keine Notwendigkeit der Anwendung riesiger Kreatinportionen, denn auch bei der kleinen Menge, ist der Gesamtwirkungseffekt deutlich höher als der, welcher durch eine Standardportion, einer getrennt verzehrten einzelnen Kreatinform, erzielt wird. 
Eine innovative Errungenschaft im Bereich der Synthese immer wirkungsvoller Kreatinformen, ist das hervorragende Magnesium-Kreatin-Chelat (Kreatine Magna Power®; Cr-Mg), also eine Verbindung von Magnesium und Kreatin zu einem, stabilen Molekül. Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Teilchen bei den Stoff- und Energiewechselprozessen miteinander eng verbunden sind, ergab sich für die Forscher von Albion Advanced Nutrition® die Notwendigkeit, ein einziges Teilchen, das beide Substrate für die oben genannten Wechselprozesse liefert, zu entwickeln.

Die Nutzung der reaktiven chemischen Kreatingruppen für die Bildung von Verbindungen mit dem Magnesium, macht das Kreatinmolekül stabiler und schützt es vor der Cyclisierung, wodurch es für die physiologischen Prozesse verfügbarer wird. Das alkalische Magnesium senkt zusätzlich den Säuregehalt des Kreatinmilieus. Wenn wir die Untersuchungen an Menschen in den Jahren 2001 - 2009 analysieren, deren Ziel es war, die Bestimmung der Wirksamkeit des Magnesium-Kreatin-Chelates („Mg Kreatine Chelate Research Threads 2001-2009”, ALBION Research Notes, 2009, 18 (3)), zu bestimmen, kann man feststellen, dass der größte Kraftzuwachs nach einer 4-wöchigen Supplementierung eben mit dem Magnesium-Kreatin-Chelat beobachtet wurde. Die mit dieser Substanz supplementierte Gruppe gab auch eine Verringerung der Beschwerden im Zusammenhang mit dem Muskelkater (ang. DOMS) an. Die Autoren der Studien legen nahe, dass alle positiven Wirkungsergebnisse des Kreatine Magna Power® auf die, infolge der Supplementierung mit Cr-Mg, erhöhte intrazelluläre Proteinsynthese zurückzuführen sind. Die im Jahr 2004 durch Selsby und Koll. durchgeführten Untersuchungen, machen zusätzlich auf den höheren Trainingsumfang, der Dank der Supplementierung der Teilnehmer mit Cr-Mg im Vergleich zu der Placebo-Gruppe, realisiert wurde, aufmerksam. Gleichzeitig sollte man verdeutlichen, dass auf der Grundlage der im Auftrag von Albion® Human Nutrition durchgeführten Studien, die Ergebnisse der Supplementierung mit Cr-Mg, im Hinblick auf die Gesamtausdauer unvergleichlich besser ausfallen als nach der Supplementierung in Form einer gleichzeitigen Verabreichung von Kreatinmonohydrat und Magnesium Aminosäurechelat, oder gar von Kreatinmonohydrat und Magnesiumoxid (genaue Ergebnisse siehe www.olimp-supplements.com). Dies beweist gleichzeitig, dass die Entwicklung komplexer Verbindungen, die nach dem Zerfall aktive Substanzen im Organismus freisetzen und die auf mehrere sich „verflechtende“ metabolische Wege einwirken, die Zukunft der Supplementierung im Sport darstellt.
 

Dr. Ing. Piotr Kaczka

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