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EPIGALLOCATECHINGALLAT - ein Allheilmittel?

EGCG NUMMER 1

Wenn irgendein Forschungszentrum sich die Mühe machen würde eine Rangliste der wertvollsten Mikronährstoffe zu erstellen, würde das Epigallocatechingallat EGCG zweifellos den ersten Platz einnehmen.

VITAMINE, MINERALIEN, QUASI-VITAMINE


Diesem ungewöhnlichen Nahrungsmittelbestandteil sind in dem letzen Jahrzehnt einige Tausend Arbeiten gewidmet worden. Aus dem Querschnitt ergibt sich unwiderlegbar, dass sofern z. B. Vitamine und Mineralstoffe für uns absolut lebensnotwendig sind, so sind die Epicatechine für die Erhaltung der Gesundheit, der physischen Vitalität und zum Erleben eines hohen, glücklichen Alters notwendig. In diesem Zusammenhang, wurden Epicatechine den Quasi-Vitaminen zugeordnet - den Mikronährstoffen - nicht so lebensnotwendig, wie notwendig um eine hohe Lebensqualität zu erreichen.

Jemand könnte sagen: wenn es so ist, dann sind Vitamine und Mineralstoffe wichtiger. Das Problem jedoch liegt darin, dass Vitamine und Mineralstoffe weitgehendst in der täglichen Nahrung vorkommen, und wenn jemand nicht gerade an der Armutsgrenze lebt oder unverzeihliche Ernährungsfehler begeht, dann hat er eher keine Probleme damit, diese immer aufzufüllen. Na, es sei denn es ist ein Sportler... Hier führen tatsächlich der Umfang und die Intensität der ausgeübten Arbeit dazu, dass eine besondere Sorgfalt um die Auffüllung der Mikroelemente zu einer unerlässlichen Aufgabe wird.

Bei den Epicatechinen ist es anders… Diese kommen in der Regel in der täglichen Nahrung nicht vor. Da sie sich durch einen sauren, adstringierenden Geschmack auszeichnen, hat der Mensch diese wirksam über Jahrzehnte aus den alltäglichen Lebensmitteln eliminiert. Früher lieferten uns Obst und Getreide eine ausreichende Menge davon. Später, haben wir solche Gattungen dieser Pflanzen gezüchtet, die fast überhaupt keine Epikatechine besitzen. Wir haben uns auf den Verzehr von Speisen aus Weißmehl umgestellt, und die Epikatechine werfen wir zusammen mit der Spreu weg. Wir haben die Lebensmittelverarbeitungstechnologie, die zu der Eliminierung der Epicatechine führt, vervollkommnet. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Fermentierung des Schwarzen Tees.

PLATZ IN DER NATUR


Die Pflanzen haben sich die Epicatechine als ein Abwehrmittel „ausgedacht”. Sie gehören zu einer breiteren Gruppe der pflanzlichen Abwehrstoffe - der Flavonoide. Die typische Eigenschaft dieser chemischen Gruppe ist, dass sich deren Grundgerüst durch Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Dadurch kann sie relativ leicht, je nach den Umständen, andere biologisch aktive Substanzen nachahmen - Zucker, Aminosäure und Steroide. Aufgrund einer derartigen Anpassungsfähigkeit, betreten die Flavonoide die metabolischen Wege der genannten Substanzen. Da sie jedoch anders aufgebaut sind, verändern sie die Aktivität dieser Wege. Auf diese Weise, je nach dem welche ökologische Nische diese Pflanze einnimmt, verändern sie den Metabolismus der Bakterien, Viren, Pilze, Insekten und sogar größerer Tiere. Diese List, wie man unschwer zu erkennen kann, schützt die Pflanze vor dem Aussterben.

Wenn diese pflanzlichen Abwehrstoffe in den menschlichen Organismus eindringen, bleibt das natürlich ebenfalls nicht ohne Einfluss auf dessen Stoffwechsel. Weil wir sie über die Jahrtausende der Entwicklung unserer Gattung verzehrt haben, haben wir uns an die Koexistenz mit ihnen gewöhnt. Heutzutage, als wir unserer Ernährung die Flavonoide, darin insbesondere das Epicatechin, entzogen haben, ist unser Stoffwechsel ohne eine entsprechende Korrektur instabil und der Organismus wird anfälliger auf Krankheiten jeglicher Art.

PLATZ IN DER SUPPLEMENTIERUNG

Die Epikatechine schützen uns vor allem vor Tumoren, Sklerose und Infekten. Dies ist jedoch für junge Sportler uninteressant. Sie möchten wissen, wie ihnen ein bestimmter Nahrungsbestandteil beim Aufbau der Belastungsfähigkeit helfen kann. Hier erweist sich das EGCG ebenfalls als unglaublich hilfreich...
Es beeinflusst die Aktivität von mindestens zwei anabolen Hormonen - des Adrenalins und des Testosterons.

In den mit der Testosteronproduktion zusammenhängenden Mechanismen, nutzen die Epikatechine ihre oben erwähnte steroide Ähnlichkeit, und das Testosteron ist eben ein steroides Hormon. Sie wirken sich wahrscheinlich nicht direkt auf den Testosteron aus, nur auf die Östrogene - die weiblichen Geschlechtshormone. Die Epikatechine verbinden sich im Zellinneren mit den Östrogenrezeptoren und deaktivieren diese. Diese Wirkung wird als antiöstrogen bezeichnet. Da die Östrogene, die Testosteronproduktion hemmen, erfolgt im Zuge deren Einschränkung ein Zuwachs dieses Hormons.

Die Hemmung der Östrogenaktivität hat noch einen Aspekt - einen ästhetischen. Die Östrogene begünstigen die Ansammlungen von Wasser im Unterhautgewebe sowie von Fett an den Brustdrüsen. Der zweite Effekt wird Lipomastie genannt. Die Einschränkung der Aktivität dieses Hormons begünstigt also das Erreichen einer entsprechenden Körperdefinition, im Zusammenhang womit, Epicatechine gerne von Sportlern der Sportarten, in denen es um den Körperbau geht, in das Wettkampfvorbereitungsprogramm aufgenommen werden.

Epicatechine hemmen auch die Aktivität des Enzyms, das für die Zersetzung des Adrenalins in dem Muskelgewebe verantwortlich ist. Das Adrenalin selbst dringt eigentlich nicht in das Innere der Muskelzellen ein. Es verbindet sich mit entsprechenden Proteinen auf der Oberfläche der Zellmembran, den sog. Beta - adrenergen Rezeptoren. Infolge dieser Verbindung wächst in dem Zellinneren der Spiegel einer charakteristischen Substanz - des cAMP.
Anschließend verbindet sich cAMP mit dem Rezeptor im Zellinneren, wirkt auf das genetische Material und stimuliert den Anabolismus, also die Proteinsynthese. Es verhält sich hier ähnlich wie das Testosteron.
Im Endeffekt haben in den Studien, die Epicatechine die Stickstoffbilanz um ca. 10 % verbessert, und die Stickstoffbilanz ist eben der Maßstab für das Tempo des Proteinanabolismus.

Der oben genannte cAMP wirkt nicht nur in den Muskelzellen, sondern auch in den Fettzellen. Wenn hier sein Spiegel steigt, unterliegen die Moleküle des Depotfettes einem plötzlichen Zerfall, was Lipolyse genannt wird und einer heftigen Verbrennung und Ausscheidung über die Wärmeenergie, was wiederum Thermogenese genannt wird. Es ist nur unschwer zu erraten, dass eine solche Situation zu unausweichlichen Verlusten in den Fettreserven, also einfach - zu Reduktion des Fettgewebes führt.
Zwar steigt der cAMP-Spiegel in den Fettzellen am stärksten unter dem Einfluss des Noradrenalins, schränken jedoch die Epicatechine die Deaktivierung des Noradrenalins ebenso wirksam wie des Adrenalins. Und wahrscheinlich aus diesem Grund wurden sie in der letzten Zeit zu dem beliebtesten Mittel, das bei der Supplementierung der Belastungsfähigkeit mit gleichzeitiger Gewichtsreduktion bei Sportarten mit Gewichtobergrenzen und bei der Gestaltung der Körperdefinition in Sportarten in denen es um den Körperbau geht, angewandt wird.
 

 

Mag. Pharm. Sławomir Ambroziak

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