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Die fettreduzierende Wirkung des Tees

TEE AUF UNGARISCH

Das Nahrungsmittel, über das in der letzten Zeit am häufigsten geschrieben wurde, ist zweifellos der Tee. Er erscheint entweder in Artikeln über Gesundheit, oder über Abnehmen, weil Wissenschaftler seine Heilkraft und fettreduzierenden Eigenschaften nachgewiesen haben. Er wurde auch für Sportler sehr interessant. Bei Sportarten, in denen es um den Körperbau geht, wo der Rang des Sportlers von den Proportionen zwischen dem Muskel- und dem Fettgewebe abhängig ist, nimmt auf der Rangliste der beliebtesten Nahrungsmittel der Tee den dritten Platz, nach Reis und Hähnchenbrust, ein. Das ist kein Wunder, wenn die Studien belegten, dass der Tee gleichzeitig sowohl das Unterhautfettgewebe reduziert als auch den Aufbau der Muskelmasse fördert.

In dieser Situation, was verständlich ist, entstehen Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis stark konzentrierter Teeextrakte, wie z. B. Grüner Tee, in Kapseln, welche die Anstrengung und den Abbau des Fettgewebes unterstützen.
Vieles weist darauf hin, dass ähnliche Eigenschaften wie der Tee, auch einige europäische Nahrungspflanzen haben können. Sie wurden früher aufgrund ihrer Heil- und Stärkungskräfte geschätzt, und heute vergessen, dümpeln sie am Rande der Diätempfehlungen vor sich hin. Das aktuellste Wissen über deren Bedeutung für die Gesundheit wurde erweitert, und das, ironischer Weise, aufgrund der Untersuchungen den Ernährungseigenschaften von Nahrungspflanzen aus Fernost. Aber alles der Reihe nach...

DIE AKTIVSTEN STOFFE

Nach aktuell herrschender Meinung, verdankt der Tee seine Aktivität vor allem zwei Bestandteilen: dem Epigallocatechingallat (EGCG) und Koffein. Beide verfügen über eine besondere Eigenschaft - sie erhöhen im Organismus den Spiegel einer besonders wertvollen Substanz -des zyklischen Adenosinmonophosphats cAMP. Es ist für die Figur und den Körperbau deshalb so wertvoll, weil das cAMP für die Arbeitsbereitschaft des Organismus zuständig ist. Es aktiviert die Hirnrinde, stärkt das Herz und die Muskeln, erweitert die Bronchien und die Blutgefäße in den arbeitenden Muskeln. Gleichzeitig zersetzt es das Depotfett zwecks Energiegewinnung und baut Muskelproteine, um Kraft zu gewinnen, auf. So sehen wir also, dass Sportler größtenteils dem cAMP die Startform und die gemeißelten Muskeln zu verdanken haben. Wir sehen auch, dass der Verzehr von Speisen, die für den Anstieg des cAMP-Spiegels im Organismus sorgen, auf jeden Fall begründet ist.

IN DER DUNKELHEIT DER GESCHICHTE

Die meisten gesundheitlichen Empfehlungen hinsichtlich des Teekonsums, z. B. Krebsprophylaxe, entstanden erst vor kurzem. In alten medizinischen Systemen wurde der Tee eher als ein stärkendes (tonisierendes) Mittel betrachtet. Dies eben aufgrund seiner Eigenschaft, die Belastungsfähigkeit positiv zu beeinflussen. Er wurde gegen Erschöpfung und alters- bzw. krankheitsbedingte Schwäche sowie während der Genesung nach Krankheiten und Kriegsverletzungen empfohlen.
Relativ früh tauchten auch Empfehlungen für die Verwendung des Tees als ein Mittel zu Fettreduktion. Die Hörigen hatten damals keine Probleme mit dem Übergewicht, allerdings hatten es chinesische und japanische Magnaten, und um diesem vorzubeugen, griffen sie eben nach Teeaufgüssen. Nach Europa kam der Tee allerdings erst im 16. Jahrhundert. Es fällt jedoch schwer zu glauben, dass die Bewohner des alten Kontinents früher nichts anderes kannten, um sich in solchen Fällen zu stärken. Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir in alte Herbarien eintauchen und nachsehen, ob irgendeine Pflanze in Europa, vor der Einfuhr des Tees durch die Portugiesen, für dieselben Zwecke verwendet wurde. Es stellt sich heraus, dass die alten Annalen zumindest über eine Pflanze berichten - den Rosmarin. Eben dieser wurde bei Müdigkeit und Erschöpfung sowie Ohnmachtsanfällen und zu Stärkung älterer Menschen und Genesender, empfohlen. Man kann es sich denken, dass Rosmarin diese Eigenschaften irgendwelchen Bestandteilen verdankt, welche den cAMP-Spiegel in dem Organismus erhöhen. Die früher bei Ohnmachtsanfällen empfohlenen Mittel, Analeptika genannt, wiesen sich als cAMP-Stimulanzien aus und der bekannteste Vertreter dieser, ist eben das Koffein aus Tee. Sowohl der Rosmarin als auch der Tee wurden bei Atemnot empfohlen, und die Bronchien weitenden Substanzen, z. B. das Koffein und Teophyllin, weisen diese Aktivität über die Stimulierung des cAMP auf. Auf die Analogie der stärkenden Eigenschaften beider Pflanzen gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ein, da diese offensichtlich zu sein scheinen. Der Rosmarin war bereits den Alten Griechen bekannt und wurde auch gerne von den Römern verwendet. Allerdings wurden seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten erst im 14. Jahrhundert, also 200 Jahre vor dem Erscheinen des Tees in Europa, von der ungarischen Königin, Elżbieta Łokietkówna (Elisabeth von Polen) bekannt gemacht. Die Tochter von Władysław Łokietek (Ladislaus Ellenlang), und Ehefrau des ungarischen Königs Karol Robert von Ungarn, hatte eine medizinische Gabe, also erfand und verwendete sie leidenschaftlich einen Rosmarinextrakt, der als „Ungarisches Wasser“ bekannt ist. Dieses Mittel konnte sowohl als Parfum oder als Arznei verwendet werden. Die Mode auf Rosmarin verbreitete sich durch die sehr breiten europäischen Verbindungen des Hauses Anjou, aus dem Elisabeths Ehemann - der König Karl, stammte. Zwar besagen die alten Drucke nichts über die fettreduzierenden Eigenschaften des Rosmarins, was eigentlich zu erwarten wäre, aber aus anderen Quellen ist bekannt, dass Elisabeth angeblich noch in dem hohen Alter von 70 Jahren, eine reizvolle Figur besaß.  

WEITER WEG

Und jetzt die nächsten Beispiele dafür, auf welchen verschlungenen Wegen die Geschichte wandelt…

So wie der Rosmarin in Europa von der polnischen Prinzessin Elisabeth, so wurde in Asien der Tee - vom indischen Mönch Daruma, verbreitet. Aber auch das was ich oben über den Einfluss des Rosmarins auf den Anstieg des cAMP-Spiegels geschrieben habe, würde im Reich der Vermutungen bleiben, wenn da nicht die indische Tradition und moderne Wissenschaft wären…
Auf einmal lenkten die Forscher ihre besondere Aufmerksamkeit auf ein altes, indisches Gemüse und Gewürz, das ebenfalls in der Volksmedizin verwendet wurde - den Coleus - Mangels einer besseren Bezeichnung auch Indische Buntnessel genannt. In der indischen Tradition meinte man, er würde den Organismus und das Herz stärken, Asthma vorbeugen und das Abnehmen erleichtern. Zuerst haben die Wissenschaftler den aktivsten Bestandteil dieser Pflanze isoliert - das Forskolin - und später begannen sie desse chemische Eigenschaften und Nährwerte zu ermitteln. Es stellte sich heraus, dass das Forskolin ein Diterpen ist, das die cAMP Produktion stark anregt. Dank diesem, stärkt es tatsächlich das Herz, weitet die Blutgefäße und Bronchien, also sorgt nicht nur für die Erhaltung einer guten Gesundheit sondern begünstigt auch die Entwicklung der physischen Vitalität. Genauere Untersuchungen bewiesen, dass es sich besonders intensiv auf die Reduktion des Fettgewebes und gleichzeitig in Maßen auf die Entwicklung des Muskelgewebes auswirkt, was im Endeffekt, einen ungewöhnlich starken Zuwachs der sog. fettlosen Körpermasse zufolge hat. In dieser Situation wurde es klar, dass Coleus zur Lieblingsspeise der Sportler werden kann, da doch pure Muskeln ohne Fett den Trainingsgrad in Kraft-, Geschwindigkeits-, Kraft- und Geschwindigkeitssportarten und insbesondere Sportarten bei denen der Körperbau im Vordergrund steht, bestimmen.
Was hat das aber alles mit unserem alten Rosmarin zu tun? Es stellte sich nämlich heraus, dass Coleus sein sehr naher, botanischer Verwandter ist. Das bereits erwähnte Forskolin wiederum gehört zu der chemischen Gruppe der Diterpene, die einen nur für die Verwandten des Coleus und Rosmarins, jetzt Lamiaceae früher Labiatae (Lippenblütler) genannt - typischen Aufbau haben. Das Analog für das Forskolin im Coleus ist das Rosmanol im Rosmarin. Dieser botanischen Familie gehören noch einige andere Nahrungspflanzen, wie zum Beispiel Salbei, Basilikum, Minze, Melisse, Oregano, Thymian und Majoran an. All diese Pflanzen enthalten Diterpene und werden unter diesem Aspekt besonders genau untersucht. Aktuell wissen wir, dass die dem Forskolin ähnlich wirkenden Diterpene - Carnosol und Tanshinon - auch in den verschiedenen Salbeigattungen zu finden sind.

IN DER SPORTDIÄT

Den Coleus selbst können wir im Gemüseladen nicht finden. Er wächst nur in den Tropen der Indischen Halbinsel und Süd-Ost Asiens. Nichtsdestotrotz werden seine Extrakte zusammen mit den Tee- und Zitrusextrakten in den modernen Nahrungsergänzungsmitteln verbunden, die zu Reduktion des Fettgewebes beitragen sollen, wie z. B. Thermo Speed oder Therm Line.
Es steht dem jedoch nichts im Wege, die Sportdiät routinemäßig mit Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler anzureichern. Früher konnten wir lediglich auf getrocknete Kräuter als Küchengewürz zurückgreifen. Heute, nach dem Beispiel unserer Nachbarn im Süden, steht uns in fast jedem Lebensmittelgeschäft eine reichhaltige Auswahl an frischem verzehrfertigen Gemüse in Form von Salaten zur Verfügung. Es gehört sich diesen Artikel mit dem traditionellen Spruch - Auf die Gesundheit! - zu beenden. Und hinzuzufügen - Auf die Figur und Form!!!

 

 

Sławomir Ambroziak

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