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Milch bei einer Reduktionsdiät - ist das eine gute Idee?

In den Bodybuilding-Kreisen herrscht die Meinung, dass Milch (und Milchprodukte im weiteren Sinne) für den Abbau des Fettgewebes nicht förderlich sei. Ich bin davon nicht wirklich überzeugt, daher sollten wir uns vielleicht näher angucken, was Milch enthält und auf die Suche nach den eventuellen Schuldigen begeben.

100 g Milch enthalten ungefähr:
3,3 g Protein (zur Erinnerung, das Protein in der Milch kann in zwei Fraktionen unterteilt werden – das Kasein – 80 % und Molke 20 %),
4,8 g Kohlenhydrate (Lactose, anders auch Milchzucker genannt, ist ein Zweifachzucker, das aus gleichen Mengen Einfachzucker, der Galactose und Glucose, besteht),
unterschiedliche Fettmengen. Je nach der Verarbeitungsstufe, gibt es auf dem Markt die Vollmilch mit 3,2 g Fett, die fettfreie Milch, die eine Menge von nahe zu 0 % Fett enthält und die beliebte 2-prozentige Milch.

Der erste Verdächtige, der uns einfällt, ist selbstverständlich das Fett. Ein Glas der fettreichsten Milch hat eine Kalorienladung von ungefähr 150 kcal. Wenn eine trainierende Person 8 Gläser davon trinkt (und stellte die Milch doch bis vor kurzem noch den zugänglichsten und günstigsten Gainer, und diese Menge stellte bei Krafttraining treibenden Personen keine Seltenheit dar), summiert sich das auf 1 200 (!) kcal.
Ich gehe jedoch davon aus, dass jemand der abnehmen möchte, nicht auf eine derartige Idee kommt. Somit können wir den Gedanken einer erhöhten Kalorienzufuhr durch das in der Milch enthaltene Fett ad Acta legen.

Was finden wir in der Milch denn sonst noch?

Kohlenhydrate.

Faktisch bedeutet jedes Glas Milch cirka 12 g Kohlenhydrate in Form von Lactose, also der Verbindung der populären Glucose mit der Galactose (einem anderen Einfachzucker). Ich gehe davon aus, dass den meisten Lesern der Begriff Glucose bekannt ist. Es kann jedoch sein, dass weniger Personen wissen, was Galactose ist (6 g pro Glas Milch). Die Galactose, ähnlich wie die Glucose (und Fructose, auf die ich gleich zurückkommen werde) ist ein Einfachzucker. Im Unterschied zu Glucose jedoch ist sie weniger süß, aber was wichtiger ist, ist die Tatsache, dass sie von dem Organismus anders aufgenommen wird. Die Galactose wird primär in die Leber transportiert, wo sie die Glykogenressourcen auffüllt, auf welches der Organismus zugreift, wenn der Glucosespiegel im Blut sinkt. Unter diesem Aspekt ist sie näher an der Fructose.

Und hier bemerkt der aufmerksame Leser wissenschaftlicher Neuerkenntnisse: aha, Fructose ist ungünstig für den Abbau des Fettgewebes!

Teilweise kann ich dem zustimmen, dabei handelt es sich um eine der Hypothesen der Entstehung einer wachsenden Prozentzahl der Fettleibigen weltweit (darüber, warum ich dem nicht vollständig zustimmen kann, vielleicht ein anderes Mal). Greifen wir jedoch wieder auf die Mathematik zurück. Wenn also ein Glas Milch 6 g Galactose enthält (die fructoseähnlich ist) und die „sichere“ Höchstmenge für die Fructose zwischen 50 - 100 g täglich (je nach Autor/Wissenschaftler, der gefragt wird) schwankt, wie viele Gläser müsstet Ihr trinken, um die untere Grenze zu erreichen? Die Antwort gibt uns gleich der Taschenrechner - wieder ungefähr 8 - ich erinnere, das sind 1 200 (!) kcal. Ich kann mir nur schwer eine Person auf Diät vorstellen, die so viel trinkt. Es sei denn, es ist (fast) die einzige Nahrung, die sie zu sich nimmt. Wenn dem so ist, dann hat sie damit mehr Probleme, als mit dem Einfluss der Milch auf das Fettgewebe. J Kohlenhydrate sind ebenfalls (unmittelbar) NICHT schuldig.

Also doch vielleicht noch etwas anderes?

Wenn Ihr meine Veröffentlichungen in der Zeitschrift Perfect Body verfolgt (oder aufmerksam wissenschaftliche Meldungen lest) werdet Ihr Euch an die schwache Abhängigkeit zwischen Getränken und der Unterdrückung des Hungers erinnern. Diejenigen, die dieses Postulat nicht kennen, möchte ich daran erinnern, dass das was wir trinken, das Hungergefühl in der Regel nur mäßig bekämpft. Das ist ebenfalls der nächste potenzielle Schuldige für die weit verbreitete Fettleibigkeit in den USA. Aber ähnlich wie die Theorie über den Kalorienüberschuss aus der Milch, wird diese These die Zeitprobe (und die Studien) nicht überstehen. Bei der Milch handelt es sich um eine berühmte Ausnahme - der Organismus (aufgrund des Gehaltes an allen wichtigen Mikroelementen) behandelt sie als eine Ausnahme unter den Getränken. Nach einem Glas Milch werden wir also ein geringeres Hungergefühl empfinden, als dies nach dem Verzehr einer analogen Menge Wasser oder gezuckerten Getränkes (des so vor allem unter Jugendlichen beliebten Getränkes) der Fall wäre.

Schauen wir uns doch die nächste Idee an, die in meinem Kopf herangereift ist, und die wir eventuell für die Entstehung der Meinung über die Notwendigkeit des Verzichtes auf die Milch während einer Reduktionsdiät verantwortlich machen können - die allergische Reaktion auf die Milch. Verschiedene Bevölkerungsgruppen leiden unterschiedlich stark an der Lactoseintoleranz. Glücklicherweise sind wir Polen als Nation (natürlich statistisch gesehen) nicht besonders empfindlich. Europaweit finden wir die meisten Personen mit einer Lactoseintoleranz unter den Mittelmeerraumbewohnern. Bei den meisten Personen beschränkt sich die Intoleranz auf Beschwerden im Bereich des Verdauungssystems wie: Blähungen, Bauchschmerzen usw. Ein bestimmter Prozent der Bevölkerung, kann noch an anderen Symptomen der Lactoseintoleranz leiden. Und wenn ich nur einen Schuldigen für den schlechten Einfluss er Milchprodukte auf den Abbau des Fettgewebes benennen sollte, dann würde sich dabei um die allergischen Reaktionen handeln.
Interessanterweise, bringen die meisten Vorbehalte hinsichtlich der Verwendung von Milch und Milchprodukten, Kraftsportler während der Wettkampfperiode vor. Wenn das Fettgewebe im menschlichen Organismus auf ein niedriges Niveau fällt, und hier möchte ich erwähnen, dass die besten Bodybuilder auf der Bühne nur 2 - 3 % Fett haben (!), können sehr viele unvorhersehbare Dinge passieren. Es kann sein, dass die Milch in Verbindung mit dem geringen Fettgehalt (und vielleicht (2) der persönlichen Reaktion in Form einer Allergie) zu den Problemen führen kann, bei denen man die Milchprodukte für schuldig hält? Ich habe noch keine endgültige Antwort gefunden - also bleibe ich im Bereich der eigenen Vorahnungen.
Da wir bereits überprüft haben was, und eventuell wann in Verbindung mit dem Verzehr von Milchprodukten zu Figurproblemen führen kann. Schauen wir uns doch noch an, ob irgendwelche Vorteile für die Steigerung des Abbaus des Fettgewebes der Verzehr von Milch und Milchprodukten mit sich bringt.
Ich glaube, ich muss niemanden davon überzeugen, dass Milch als eine der besten Calciumquellen überhaupt gilt. Auch das Calcium für einen guten Aufbau unserer Knochen sorgt, ist für die Meisten kein Geheimnis. Aber der Einfluss von Calcium auf das Tempo des Fettgewebeabbaus ist wahrscheinlich nicht mehr so offensichtlich.
Und doch!
Bei vielen Studien wurde ein deutlicher, positiver Einfluss der Menge des verzehrten Calciums auf die Geschwindigkeit der Fettreduktion bewiesen. Es stellt sich also heraus, dass vielleicht Milch und Milchprodukte nicht nur den Fettabbau erschweren, sondern im Gegenteil - diesen erleichtern! Was für ein Widerspruch!

Es gibt noch eine Sache, die ich vor dem Beenden des Artikels besprechen möchte.

Wahrscheinlich nebensächlich, vor dem Hintergrund des Einflusses der Milch auf den Fettgewebeabbau, aber doch bedeutsam, in einer Zeit, in der bei stark eingeschränkter Kalorienzufuhr eine ausreichende Versorgung (in der Regel hohe) mit Protein wichtig ist. Und es gibt doch wenige Sachen, die so lecker sind, wie ein proteinreiches Nahrungsergänzungsmittel die auf Milchbasis zubereitet wurde (vor allem dann, wenn wir Süßigkeiten reduzieren).

Es scheint mir, dass ich doch dem Großteil der Leser reinen Gewissens wünschen kann:
Einen leckeren Shake mit dem Lieblingsgeschmack von Pro Long Protein mit Milch.

 

 

Zbyszko Tarczewski

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