Versandkostenfreie Lieferung Sichere Zahlungsarten Hotline 06181 - 5759590
START > Ratgeber > Ernährung > Die biologische Wertigkeit des Proteins (BV)

Die biologische Wertigkeit des Proteins (BV)

Eine einfache Interpretation der biologischen Wertigkeit des Proteins, BV, ist wirklich nicht einfach! Auf diesen Nährwert des Proteins, unter sieben anderen, haben die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler ein besonderes Augenmerk geworfen. Die Hersteller geben ihn auf dem Etikett an, und Ihr fragt, was bedeutet er? Ich hoffe, dass mein heutiger Erklärungsversuch des Problems, lesbar und verständlich sein wird!...

Der Organismus eines durchschnittlichen, erwachsenen, gesunden Mannes setzt täglich ca. 140 g Proteine um. Die Proteine kontrollieren alle Lebensprozesse. Im Endeffekt derer Tätigkeit werden sie verbraucht und müssen durch neue ersetzt werden. Im Erwachsenenleben, wenn wir keinen körperlichen Extrembelastungen oder einer Krankheit ausgesetzt sind, entstehen genau so viele neue Proteine, wie viele verbraucht werden. Der Proteinumsatz wird durch den Umsatz des für den Proteinaufbau zuständigen Stickstoffs gemessen - die Stickstoffbilanz. So also beträgt die Stickstoffbilanz eines Erwachsenen Null, es wird also ein Stickstoffgleichgewicht beibehalten.
Für die Aufrechterhaltung einer ausgeglichenen Stickstoffbilanz, müssen wir jedoch keine 140 g Protein täglich verzehren. Die hälfte dieser Menge, d. h. ca. 70 g, wird durch das Protein aus dem Recycling gedeckt. Es handelt sich um das körpereigene (endogene) Protein, das bereits ein Mal verbraucht und wieder aufgebaut wurde. Es reicht also, dass mit der Nahrung die fehlende Hälfte - die zweiten 70 g - gedeckt wird.

EIN PROTEIN IST DEM ANDEREN NICHT GLEICH


Die Wissenschaftler haben bereits seit langem beobachtet, dass ein Protein dem anderen nicht gleich ist. Im Grunde genommen, kann kein Nahrungsprotein, das in einer Menge von 70 g eingenommen wird, die Stickstoffbilanz im Organismus des erwachsenen Mannes genau im Gleichgewicht halten. Doch es gibt Proteine, die diese Bilanz bereits mit Portionen von 75 g im Gleichgewicht halten können, aber es gibt auch solche, die in einer Menge von 120 g verzehrt werden müssen.
In der Zwischen- und Nachkriegszeit war die Bestimmung die Nützlichkeit einzelner Nahrungsproteine sehr wichtig, denn dadurch ließen sich wirksame Maßnahmen gegen die Hungerkatastrophen in verschiedenen Teilen der Welt ergreifen. Protein ist der wichtigste Nahrungsbestandteil, denn ein hungernder Organismus geht dann zugrunde, wenn er die Hälfte des in den körpereigenen Proteinen gespeicherten Stickstoffes verliert.
In jener Zeit, haben zwei junge Biochemiker - Thomas und Mitchell, eine Methode zur Bestimmung der biologischen Wertigkeit der Proteine - abgekürzt BV - erfunden, die bis heute verwendet wird.
Ohne auf die technischen Details dieser Methode einzugehen, gibt uns der BV die prozentuale Wertigkeit des Proteins für den Ausgleich der Stickstoffbilanz im Verhältnis zum endogenen Protein, das wiederverwertet wird, an. In der Praxis bedeutet das: wenn wir wissen, dass die biologische Wertigkeit des Hühnereiproteins einen BV von 88 hat, dann müssen wir zum Ausgleichen der Stickstoffbilanz nicht 70 sondern ca. 80 g (70 g: 88 % = 79,55 g) davon verzehren. Der BV 79 ist die Kennziffer der biologischen Wertigkeit des Hühnerbrustproteins. Zum Ausgleich der Stickstoffbilanz muss man ca. 89 g davon essen. Entschieden schlechter sieht es mit den pflanzlichen Proteinen aus. Z. B. müsste man bis zu 116 g des Kartoffelproteins verzehren, denn sein BV beträgt lediglich 60!
Der BV gewann an Popularität an der Wende vom 20. ins 21. Jahrhundert, als klar wurde, dass es sich hierbei um eine wertvolle Kennziffer handelt, welche die Erstellung einer Sportlerdiät vereinfacht. Beim Sport wird die Einnahme größerer Proteinmengen empfohlen, denn hier geht es in der Regel nicht nur um den Ausgleich der Stickstoffbilanz sondern darum eine positive Bilanz zu schaffen - die Beibehaltung des Proteins im Organismus. Eben das beibehaltene Protein bildet die Belastungsadaptation - es ermöglicht den Aufbau der Muskelmasse, -kraft und -ausdauer. Es wird geschätzt, dass der durchschnittliche Bedarf eines Sportlers doppelt so groß wie der eines normalen, gesunden, wenig aktiven Mannes ist. Also sollte der Sportler nicht 70 sondern 140 g Protein, umgerechnet auf das Protein mit dem BV von 100, verzehren. Wenn man den BV der einzelnen Proteine kennt, ist es einfach auszurechnen, dass man hier ca. 160 g Hühnereiprotein benötigt, und ca. 180 g Hühnerprotein.
WARUM NICHT 100?...

Die besten Nahrungsproteine können einen BV Wert in Höhe von annähernd 100 erreichen, z. B. das Eialbumin (BV 99), sie können diesen Wert aber nicht überschreiten!... Beim endogenen Protein, wird die zersetzte und eliminierte Menge (beim Katabolismus) immer optimal auf die wieder aufgebaute Menge (beim Anabolismus) abgestimmt. Bei jedem Nahrungsprotein zerfällt über das Optimum hinaus immer mehr von diesem Protein, als es in die organischen Strukturen eingebaut wird, was dazu führt, dass zum Ausgleich der Stickstoffbilanz mehr von dem Protein benötigt wird, als es beim endogenen Protein der Fall ist. Daher ist die biologische Wertigkeit BV der Proteine kleiner als 100!
Die Existenz eines Proteins mit einem BV größer 100 ist unmöglich! Ein Koeffizient über 100 würde bedeuten, dass mehr von dem Protein eingebaut wird als zersetzt und eliminiert wird, was bereits an sich eine positive Stickstoffbilanz darstellt - anaboler Effekt. Das widerspricht dem Glaubenssatz der Ernährungslehre, der besagt, dass das eingenommene Protein im Organismus nicht, wie z. B. Fette und Kohlenhydrate gespeichert wird.
Im erwachsenen Leben, unter normalen Bedingungen gilt, dass wenn wir mehr Protein als es zum Ausgleich der Stickstoffbilanz nötig ist, verzehren, der Überschuss abgebaut und aus dem Organismus beseitigt wird - das Stickstoffgleichgewicht bleibt erhalten - die Stickstoffbilanz ist gleich Null.
Wenn wir jedoch den Organismus einer starken Überlastung aussetzen, z. B. dem Sporttraining, fängt er an mehr von den anabolen Hormonen zu Produzieren, welche die Proteinsynthese intensivieren und es somit ermöglichen das Protein im Körper beizubehalten - der Aufbau einer positiven Stickstoffbilanz. Es sind die Hormone und nicht direkt die aufgenommene Proteinmenge, die über den Wert der Stickstoffbilanz endgültig entscheiden!... Deswegen, sind diese von außen zugeführten Hormone, wirksame anabole Arzneimittel, die bei Heilprozessen und dem verbotenen pharmakologischen Doping eingesetzt werden.
MEHR ALS 100!?...

Als der BV-Index zum ersten Mal für eine schmale Proteinfraktion bestimmt wurde, die mit dem Kürzel WPI bezeichnet wird, und die aus dem lange unterschätzten Produkt der Milchverarbeitungstechnologie - der Molke, isoliert wurde, waren die Forscher perplex!? ...Ein BV von 159!?... Niemand konnte dieses Ergebnis interpretieren. Erst nach einigen Jahren haben die Wissenschaftler die Fakten assoziiert und zusammenstellt.
Generell gilt, dass alle aufgenommenen Proteine zu kleinen Aminosäuren verdaut und als solche in den Organismus absorbiert und von neuem wiederaufgebaut werden. In das Blut und von da aus ins andere Gewebe, können nur hormonelle Proteine, also solche, die im Inneren des Organismus hergestellt und durch spezielle Drüsen in den Blutkreislauf ausgeschieden werden, absorbiert werden. Dieser Prozess wird perfekt durch präzise Rezeptormechanismen kontrolliert. Es ist nämlich so, dass dieselben präzisen Rezeptormechanismen dazu führen, dass der Mutterorganismus das noch nicht ausreichend ausgebildete Hormonsystem eines Neugeborenen mit hormonellen Proteinen versorgen kann. Man hat beobachtet, dass der Mutterorganismus die hormonellen Proteine nicht nur in den Blutkreislauf, sondern auch in die ursprüngliche Nahrung des Neugeborenen, die Milch, abgibt. Dank des Vorhandenseins entsprechender Rezeptoren im Verdauungskanal, die auf solche Hormone ansprechen, gelangen ganze hormonelle Proteine ins Blut des Kindes und von da aus in weiteres Gewebe. Bei einigen von diesen Proteinen handelt es sich um anabole Hormone, die dem Somatotropin ähnlich sind, und die intensiv den wachsenden Organismus unterstützen. Im Allgemeinen kam der Mensch im erwachsenen Leben damit nie in Berührung, denn die Milchverarbeitungstechnologien eliminierten diese leider wirkungsvoll. Bis zu der Zeit, wo ein verrückter Wissenschaftler auf die Idee gekommen ist, aus der Molke das WPI - eine an anabolen Proteinhormonen reiche Fraktion, zu isolieren...
IN DER PRAXIS

In der Praxis bedeutet die systematische Supplementierung mit WPI fast das Gleiche wie das Spritzen von Wachstumshormonen. Aber im Gegensatz zu der "Hormonkur" steht diese Supplementierung im Einklang mit dem Sportgesetz, birgt keine Gefahren und gibt einen messbaren Nutzen für die Gesundheit. Sie entwickelt nicht nur die Muskulatur sondern stärkt auch die Immunabwehr, beseitigt freie Radikale und verlängert das Leben (bei den Versuchstieren im Labor um 60 %). Der BV von 159 beim WPI bringt auch eine messbare Ersparnis im Proteinkonsum. Wenn man das WPI als einzige Quelle des Nahrungsproteins darstellt, würden für einen Kraftsportler 88 g anstatt der empfohlenen 140 g ausreichen.
Man muss aber noch Mal verdeutlichen - die strickt anabole Wirkung, weisen nur die Fraktionen vollständiger, nicht denaturierter, isolierter Molkeproteine (WPI) und deren Hydrolysate auf. Molkeproteinkonzentrate (WPC) stellen eine hervorragende Quelle für das Nahungsprotein mit einem BV von 104 dar, das eine Sportdiät perfekt ergänzt, haben jedoch eine geringe anabole Aktivität. Das günstigere WPC solltet Ihr immer dann einnehmen, wenn es Euch daran gelegen ist, Eure Ernährung um Protein mit dem höchsten Nährwert zu ergänzen. Bei den deutlich teureren WPI und dessen Hydrolysaten handelt es sich nicht nur um Proteinsupplemente, sondern gleichzeitig um wirksame, sichere, erlaubte und gesunde Anabolika. Nimmt diese, wenn es Euch an einem schnellen Kraft- und Massezuwachs liegt.


Sławomir Ambroziak
(IRON 06.2003)

PUMP EXPRESS® 2.0 CONCENTRATE
DESIGNED TO FEED YOUR MURDEROUSLY WORKING MUSCLESPUMP EXPRESS® 2.0 CONCENTRATE Food supplement in powder. Contains sugars and sweeteners. You will cope extremely quickly with the most demanding training, due to a unique composition of three perfect formulas: PUMP EXPRESS® NITRO CARB – a combination of the basic for effort pure amino acids and carbohydrates with differentiated blood sugar values, PUMP ...

PUMP EXPRESS® 2.0 CONCENTRATE

more