Versandkostenfreie Lieferung Sichere Zahlungsarten Hotline 06181 - 5759590
START > News

Vermeide diese Fehler in der Diät

09 April 2017

Für die allermeisten beginnt zu dieser Jahreszeit die Diät, damit man im Sommer auch voller Stolz seinen abgezogenen Körper zeigen kann. Viele Diäten scheitern aber aufgrund von absoluten Banalitäten – und dann sind mehrere Wochen harter Arbeit vergebens. Machst auch du dich dieser Fehler schuldig?

Fehler #1 – Du trackst nicht richtig

Die Milch in den 3 Kaffee jeden Tag: 50 Kalorien. Die Light-Sauce über deinem Salat: 70 Kalorien. Das Fett in der Pfanne: 90 Kalorien. Hast du das in deinem Ernährungsplan aufgezeichnet? Falls nicht, solltest du das definitiv tun. Es erscheint etwas engstirnig, jede einzelne Kalorie aufzuschreiben, aber wenn du das konsequent durchhältst, hast du ein idiotensicheres Konzept für deine Diät.

Abnehmen ist im Grunde wirklich fair. Anstrengend, aber fair. Am Ende des Tages geht es nur darum, ob du mehr Energie verbrannt als aufgenommen hast. Simple Mathematik. Hast du einen verlässlichen Überblick und kannst deshalb diese Frage beständig mit „ja“ beantworten, hast du Erfolg. So einfach ist das.

Fehler #2 – Du isst zu wenig Protein

Glaub mir: diesen Fehler möchtest du sicherlich nicht begehen. Isst du zu wenig Protein, wirst du am Ende der Diät mit einem erhöhten Muskelschwund rechnen müssen. Ein Großteil der Muskulatur, die du dir über den Winter aufgebaut hast, geht dann flöten. Was für ein Sinn hat eine Diät, wenn du deine Muskeln dabei verlierst?

Der erste Schritt, um Muskelschwund einzudämmen, ist eine ausreichende Proteinzufuhr. Über Mengen kann man sich sicherlich streiten, aber 2.5g Protein pro KG Körpergewicht halte ich in der Diät für sinnvoll. Mit dieser Meinung stehe ich auch nicht alleine da, denn diese wird unter anderem auch von Holger Gugg in seinem hervorragenden Buch Human Based Nutrition empfohlen. Mache nicht den Fehler, nicht auf deine Proteinzufuhr zu achten. Das könnte dich teuer zu stehen kommen.  

Fehler #3 – Du verwendest zu wenig Gewicht

Die Aussage, man müsse in der Diät das Trainingsgewicht reduzieren, da man nicht mehr so viel Energie hat, hört man sehr oft. Klingt auf Anhieb auch logisch, aber hier versteckt sich eine echte Diätsünde. Wenn wir von Anfang an das Gewicht reduzieren (und nicht etwa dann erst, wenn wir wirklich etwas Kraft eingebüßt haben), signalisieren wir unserem Körper, dass wir die Muskulatur nicht mehr brauchen.

Wie lösen wir das Problem? Versuche, deine Kraftwerte über die Diät zu halten. Es ist selbsterklärend, dass wir nach 10 Wochen Diät keine neue Bankdrück-Bestleistung erzielen, aber wir sollten auch nicht nur noch mit 50% Gewicht trainieren. Verringere das Gewicht erst, wenn es wirklich notwendig wird. Darüber hinaus muss man erwähnen, dass wir in der Diät sowieso weniger Kohlenhydrate zur Verfügung haben. Volumentraining wird daher schwierig. Daher gilt: Verringere lieber die Anzahl der Wiederholungen, als das Gewicht.

Fehler #4 – Das Mahlzeitenvolumen

Hast du in der Diät öfter man mit Hunger zu kämpfen? Dann könnte dieser Tipp Gold wert sein. Unser Hungergefühl wird durch 2 primäre Mechanismen - mal abgesehen von Hormonen -, gesteuert: Die gelieferte Energie (sprich: Wie viel Kalorien wir aufnehmen) und der physischen Menge an Essen, die in unserem Magen landet. Wir können also theoretisch unser Hungergefühl austricksen, indem wir größere Mengen vertilgen. Wie machen wir das, ohne mehr Energie aufzunehmen? Kalorienarme Beilagen.

Mit fortlaufender Diät mische ich mir ¼ Kopf Salat unter meinen Reis, sodass das Mahlzeiten Volumen steigt, ohne deutlich mehr Kalorien aufzunehmen. Auch nutze ich ein kalorienarmes Verdickungsmittel wie Guarkernmehl oder Xanthan, um mein Porridge anzudicken. Dadurch kann ich mehr Wasser hinzufügen, wodurch ich eine sehr viel größere Portion Porridge erhalte, ohne mehr Haferflocken zu verwenden. Funktioniert wunderbar und sättigt sehr stark!

Abschließende Worte

Verbock die Diät nicht, du wirst dich grün und blau ärgern. Nichts ist frustrierender, als nach Ende der Diät festzustellen, dass man sich mehr hätte anstrengen sollen. Mach dir die Mühe und kümmere dich noch heute um deinen Ernährungsplan: Hast du wirklich alles, was Kalorien hat und in deinem Mund landet, aufgezeichnet? Gibt es unnötige Kalorienquellen, die du rausschmeißen kannst?

Wie sieht es mit deinem Trainingsplan aus? Hast du unbewusst das Gewicht reduziert, ohne, dass dafür ein triftiger Grund existiert?  

GALERIE

ZURÜCK ZU DEN NEWS  ›

Andere News