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Makros tracken: Sinnlos oder Wunderwaffe?

04 September 2017

Die einen schwören drauf, die anderen lasse es sein: Das Tracken (Aufzeichnen, Mitzählen) von Makros. Auch ich hatte eine Zeit lang immer eine Küchenwaage im Gepäck, damit ich auch auf Reisen mein Essen abwiegen kann. Steht hier Aufwand und Ertrag noch in einem gesunden Verhältnis? Wann macht das Tracken von Makros Sinn?

            

        

Wann Das Tracken von Makros sinnvoll ist

     

Nicht jeder muss seine Makronährstoffverteilung minutiös aufzeichnen, es gibt allerdings einige gute Gründe, das zu tun:

     

1.      Du bist Anfänger - Fängst du gerade erst mit Kraftsport an (oder sogar eine Diät), macht das Kalorien- und Makrozählen definitiv Sinn. Die Kalorienaufnahme von Leuten, die sich damit noch nie beschäftigt haben, wird fast immer unterschätzt. In dieser Phase hast du noch kein Gefühl dafür, wie viele Kalorien oder Protein du wirklich aufnimmst. Als Anfänger würde ich immer Makros tracken!

     

2.      Eine Deadline naht - Ein penibler Ernährungsplan macht natürlich auch dann Sinn, wenn du zu einem bestimmten Termin fertig sein musst. Hochzeit/Strandurlaub und dergleichen sind bekannte Beispiele. Bei diesem Szenario sollte man keine Fehler riskieren und sich genau aufschreiben, was und wie viel man isst, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben.

     

3.      Du willst das Meiste herausholen - Man kann auch ohne das Tracken von Makros einen sehr ansehnlichen Körperfettanteil erreichen. Willst du aber einmal an das Limit gehen und schauen, wie viel Fett du ausmerzen kannst, musst du eine Schippe drauflegen und strategischer arbeiten. Für maximale “Shreddedness” sollten dir ebenfalls keine Fehler in der Ernährung passieren, daher definitiv Makros tracken!

            

        

Wann du auf das Tracken verzichten kannst

     

Das waren drei gute Gründe, warum das Aufschreiben der Kalorien- bzw. Makronährstoffaufnahme sinnvoll ist. Genauso sprechen allerdings auch gute Argumente dagegen:

     

1.      Du machst dich vollkommen verrückt - Viele Menschen gehen soweit, wirklich jedes Gramm in jeder Situation abzuwiegen. Muss es wirklich sein, dass man beim geselligen Grillen mit Freunden die Küchenwaage herausholt, um das Grillfleisch abzuwiegen? Sobald andere Personen unter dieser Angewohnheit leiden und es die Atmosphäre vernichtet, sollte man drüber nachdenken, auch mal Fünf gerade sein zu lassen.

     

2.      Du bist nicht genug dabei - Falls du dein Essen über längere Zeit brav abgewogen hast, kann es sehr gut sein, dass du mittlerweile recht präzise Schätzwerte für Mengenangaben abgeben kannst. Auch ohne deine Küchenwaage. Der erfahrene Bühnenathlet kann dir vermutlich aus dem Stegreif sagen, wie viel Huhn und Brokkoli auf deinem Teller liegt. Je mehr man sich mit Ernährung beschäftigt, desto präziser kann man auch voraussagen, wie viele Kalorien man ungefähr täglich aufgenommen hat. Aber bitte nicht sich selber überschätzen: “Eyeball-Tracking” ist schwieriger, als man denkt.

     

3.      Du willst dich nur fit halten - Warum gehst du ins Fitnessstudio? Wenn du unter 10% Körperfett erreichen möchtest, ist es vermutlich eine gute Idee, die Küchenwaage einzusetzen. Gehst du aber hin, um dich “fit zu halten” (und sofern das auch gut funktioniert), brauchst du nicht minutiös abzuwiegen. Da reicht es sicherlich aus, gefühlt gesund und proteinreich zu essen.

            

        

Abschließende Worte zum Tracken

       

Es spricht einiges dafür, einiges aber auch dagegen. Wo ordnest du dich ein? Hast du eine Deadline, die am Horizont steht? Möchtest du einmal so richtig shredded sein? Dann macht das Tracken sicherlich Sinn, denn: Durch das akkurate Mitschreiben und Aufzeichnen unterlaufen dir weniger Fehler, sodass am Ende der Deadline keine bösen Überraschungen auf dich warten.

     

Stören sich deine Freunde an deinem Wahn, jedes Korn Reis abzuwiegen? Willst du dich vielleicht nur fit halten und nicht muskulöser Bodybuilder werden? Dann reicht es auch aus, Kalorienmengen abzuschätzen und notfalls Fünf gerade sein zu lassen. 

            

        

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