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5 Gründe, warum du Intermittent Fasting testen solltest

18 Mai 2017

Das intermittent Fasting erfreut sich immer mehr Beliebtheit unter Trainierenden, gerade in Zeiten harter Diäten. Aber was ist das genau und was für Vorteile bringt das Intermittent Fasting mit sich? Falls du auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt hast, dieses Konzept zu testen, solltest du weiterlesen.

Was ist Intermittent Fasting genau?

Der Begriff intermittierend stammt aus dem lateinischen intermittere und bedeutet soviel wie aussetzen, unterbrechen. Das Intermittierende Fasten ist somit eine Ernährungsform, bei welcher sich Phasen der Nahrungsaufnahme mit längeren Phasen des Fastens abwechseln. In der Praxis bedeutet das, wir essen beispielsweise für 8 Stunden und fasten anschließend die restlichen 16 Stunden des Tages.

Das 16/8 Modell wie gerade beschrieben ist das beliebteste, es gibt allerdings auch noch Weitere. Für Anfänger ist ein 14/10, für besonders Ambitionierte auch ein 20/4 Modell denkbar. Ziel ist es also, seine Gesamtkalorien für den Tag innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters zu vertilgen.

Wie soll ich 16 Stunden fasten?!

Wer das Intermittent Fasting (IF) noch nie ausprobiert hat, findet die Idee, 2/3 des Tages nicht zu essen, vermutlich befremdlich und schlichtweg unrealistisch. Der größte Nachteil am IF ist auch die Eingewöhnungsphase, welche besonders Anfängern schwerfallen wird. Wir alle sind daran gewöhnt, über den Tag verteilt verschiedene Mahlzeiten zu essen: Frühstück, Mittag, Abend. Möchte man sich aus dieser Routine lösen, wird man die ersten ein bis zwei Wochen unweigerlich mit ein wenig Hunger zu kämpfen haben. Der Körper ist an die stetige Zufuhr von Nahrung zu einer bestimmten Zeit gewohnt, sodass er Alarm geben wird, wenn du das Frühstück ausfallen lässt.

Es ist allerdings genau diese Eingewöhnungszeit, die man überstehen muss, ehe man die wunderbaren Vorteile des Intermittierenden Fastens ausschöpfen kann. Hat man sich einmal eingewöhnt, bekommt man plötzlich keinen Hunger mehr direkt nach dem Aufstehen. Wer IF also ausprobieren will, sollte sich im Klaren sein, dass man die ersten 2 Wochen überstehen muss, ehe man die Früchte ernten kann. Nicht frühzeitig abbrechen!

Die Vorteile des Fastens

Wenn du langsam aber sicher mit der Idee des zyklischen Fastens warmgeworden bist und dich an ein bestimmtes Essensfenster gewohnt hast, kannst du von den herrlichen Vorteilen profitieren.

1. Weniger Hunger - Das mag seltsam klingen, aber es stimmt tatsächlich. Haben wir uns erst an das Essensfenster gewohnt, wirst du in der Fastenperiode kaum noch Hunger verspüren, weil dein Körper sich auf die zeitliche Nahrungszufuhr eingestellt hat. Pünktlich zur Einleitung der Nahrungsaufnahmephase sollte dann auch das Bäuchlein grummeln.

2. Geschärfter Fokus - Das wird vor allem Homeworkern zugutekommen. Weil wir (in der Regel) erst 3-4h nach dem Aufstehen die erste Mahlzeit zu uns nehmen, bleibt unser Insulinspiegel auch im wachen Zustand sehr niedrig. Du wirst merken, dass du dich ohne Frühstück morgens wacher fühlst und besser konzentrieren kannst. Für gewöhnlich schießt das kohlenhydratreiche Frühstück den Insulinspiegel hoch und macht uns kurze Zeit später wieder schläfrig. Genau das umgehen wir mit IF.

3. Trotz Diät viel Essen - Weil wir uns auf 8 Stunden Essenszeit beschränken, können wir entweder größere Portionen essen, weil wir weniger Mahlzeiten insgesamt essen, oder wir haben einen kürzeren Abstand zwischen den Mahlzeiten, da wir all unsere Kalorien für den Tag innerhalb von 8 Stunden aufnehmen sollten. Das heißt, dass wir selbst in einer strengen Diät innerhalb des Essensfensters sehr viel essen können, solange wir unser Kaloriendefizit einhalten.

4. Kalorienreduktion leicht gemacht - Du kennst das vielleicht, dass mit fortlaufender Diät die Kalorien immer weniger und weniger werden. In einer traditionellen Ernährungsform liegen die Mahlzeiten 3-4h auseinander, sodass wir schnell Hunger bekommen können, wenn wir nach einem Proteinshake mit Wasser satte 4h bis zur nächsten Mahlzeit warten müssen, die dann aus Hühnchen und Brokkoli besteht. Ich habe gemerkt, dass es für mich kaum einen Unterschied macht, ob ich in der Essensphase 2000 oder 1600 Kalorien esse, denn innerhalb der 8 Stunden esse ich so oder so sehr häufig oder größere Portionen, sodass Hunger nicht aufkommt. Da ich mich an IF gewöhnt habe, habe ich innerhalb der Fastenperiode sowieso sehr selten Hunger.

5. Regenerative Prozesse - Da wir 2/3 des Tages Fasten und wir dem Körper währenddessen keine Nahrung zuführen, kann der Körper sich ungestört Reparatur- und Regenerationsprozessen widmen. Darmzellen können sich erneuern, die Verdauung angeregt werden und auch Wundheilung geht besser voran. Für gewöhnlich unterbrechen wir genau diese Prozesse konstant, da der Körper meist alle 3-4 Stunden Essen verdauen muss. Genau das ist mit intermittent Fasting nicht der Fall.

Abschließende Worte zu Intermittent Fasting

Auch, wenn es sich auf Anhieb verrückt anhören mag, 16h am Tag nicht zu essen, solltest du dem intermittierendem Fasten eine Chance geben. Hat man einmal die Eingewöhnungsphase überstanden, kann man von den unzähligen Vorteilen dieses Ernährungsprotokolls profitieren. Du solltest dir allerdings im Klaren darüber sein, dass du IF mindestens 2 Wochen Testlauf geben solltest, denn erst dann hast du die Eingewöhnungsphase überstanden und wirst nicht mehr so häufig Hunger verspüren. Probier es mal aus!

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